Fachstelle Kinderwelten für Vorurteilsbewusste Bildung und Erziehung

Herzlich Willkommen in der Fachstelle KINDERWELTEN!

Die Fachstelle Kinderwelten ist 2011 hervorgegangen aus mehreren Kinderwelten-Projekten, die seit 2000 im Institut für den Situationsansatz durchgeführt wurden. Die Fachstelle steht für den Ansatz der Vorurteilsbewussten Bildung und Erziehung© in Kitas und Schulen. Dieser basiert auf dem Situationsansatz und dem Anti-Bias Approach, der in den 80er Jahren von Louise Derman-Sparks und Kolleg_innen in Kalifornien für die Arbeit mit Kindern ab zwei Jahren entwickelt wurde.

Vielfalt respektieren, Ausgrenzung widerstehen

Die Fachstelle hat den Ansatz Vorurteilsbewusster Bildung und Erziehung für die Verhältnisse in Deutschland adaptiert und entwickelt ihn systematisch weiter. Der Ansatz wird verstanden als Beitrag zur Bildungsgerechtigkeit: Jedes Kind hat das Recht auf Bildung und jedes Kind hat das Recht auf Schutz vor Diskriminierung. Der Ansatz verfolgt den Anspruch der Inklusion, Respekt für Verschiedenheit zu verbinden mit dem Nicht-Akzeptieren von Ausgrenzung und Diskriminierung. Seine Prinzipien geben Orientierung für inklusive pädagogische Praxis.

Inklusion in der Praxis

Vorurteilsbewusste Bildung und Erziehung als inklusives Praxiskonzept verbindet individuelles und organisationales Lernen in Bildungseinrichtungen. Die Auseinandersetzung mit Vorurteilen und Einseitigkeiten und deren Auswirkungen muss auf einer persönlich-fachlichen Ebene erfolgen und in der ganzen Organisation. Dies erfordert eine systematische Qualitätsentwicklung, die auf Dauer angelegt ist und Investitionen erfordert. Sie ist verbunden mit Veränderungen auf der Ebene pädagogischen Handelns wie auch auf struktureller Ebene.

Die Fachstelle unterstützt Inklusive Qualitätsentwicklung in Kitas und Schulen mit Fort- und Weiterbildungen, Tagungen und Veranstaltungen, Publikationen und Materialien, Projekten zur Praxisforschung, Beratung und Expertisen sowie mit fachlicher Begleitung bei der Implementierung des Ansatzes.